Zeche Ver. Bommerbänker Tiefbau in Witten-Bommern

1856 - 1906


Übersicht Bommerbänker Tiefbau


Südlich der Ruhr gab es im Stadtteil Bommmern die südlichste Zeche in Witten. Sie war eine für ihre Zeit typische Anlage im Bereich des Ruhrtals, die aus vielen Stollenbetrieben hervorging. Die Betriebsfläche war relativ klein und die Förderanlage war in einem Schachthaus untergebracht. Daher sind heute fast keine Spuren von der Zeche Ver. Bommerbänker Tiefbau zu finden. Trotz der geringen Größe warf der Betrieb lange Zeit Gewinne ab. Die Lebensdauer war durch die Lage am Südrand des Reviers und die geringen Kohlenvorräte begrenzt und wäre auch ohne die vorzeitige Stilllegung (s.u.) spätesten in der Krise der 1920er Jahre erreicht worden.
Bis auf eine Schlagwetterexplosion mit vier Toten im Jahr 1885 ereigneten sich keine größeren Unglücke. Die Vorgängerbetriebe werden hier kurz beschrieben.